Gefängnis Köpenick

von Erik Boß (Kommentare: 3)

Foto: Geöffnete Zellentüren in der Männerabteilung - (c)2014

Hinter dem Amtsgericht Köpenick in der Seelenbinderstraße wurde um 1900 ein Gefängnis gebaut, von außen gut zu sehen, aber durch einen Zaun geschützt. Eine Gedenkstätte erinnert an Greultaten in der Nazizeit, ansonsten ist das Gebäude unzugänglich.

Die DDR hat das Gefängnis auch genutzt, dann aber geschlossen und der Kostümfundus des DDR-Fernsehens wurde hier untergebracht. Ich hatte die Gelegenheit, mich mit der Kamera im Gebäude umzusehen.

Beim Betrachten der fertigen Fotos war meine erste Assoziation, dass von den Bildern gar keine Bedrohung ausgeht, sondern eher eine friedliche Stimmung der inneren Einkehr und Besinnung. Das haben die Insassen sicher anders erlebt. Für mich geht die Bedrohung von Gefängnissen, aber auch vom Miltär oder überhaupt von allen Zwängen nicht von den Räumen aus, sondern von den sozialen Konstellationen, denen man nicht entfliehen kann.

Vielen Dank für euer Interesse an meinem Foto-Blog.
Erik Boß

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Kommentar von Nico | 16.01.2015

Wie bist du dort rein?

Kommentar von Erik Boß | 16.01.2015

Mit go2know, kostet 30 €.
http://www.go2know.de/Fotowalks/Das-Gefaengnis-in-Koepenick::253.html

Kommentar von David Bernal | 29.01.2015

Ich finde disen Fotos ganz interessant, weil sie eine grosse Geschicthe haben. Mann kann sehen wie die Leute im Gefängniss gelebt haben.
Heuzutage sehen si ganz ruhig an, aber die Leute sollte denken wie es in den Zweiten Weltkrig war, mit alle die Verbrecher.

Sehr schöne Fotos

 

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